Elektrofahrzeuge                                     
Der Verein beschäftigte sich seit Gründung im Jahr 1991 mit Elektrofahrzeugen. 1992 wurde ein Seat Marbella auf Elektroantrieb umgebaut. Er wurde auf den Namen "LECTRIX" getauft. Zeitweise besaß der Verein drei E-Mobile, die getestet wurden.

Dank unseren Aktivitäten wurde Heidenheim, nebst 13 weiteren Gemeinden, zur "Elektrofahrzeug-Versuchsstadt" Dies bedeutete, dass jeder Heidenheimer aus den Mitteln eines Landesförderprogrammes auf Antrag einen Zuschuss für die Anschaffung eines Elektofahrzeuges bekam.
Die Fahrzeuge waren unterschiedlich lang im Einsatz
. Schwachpunkte waren die Batterien, die unzulängliche Sicherheit und technische Mängel. Um dem E-fahrzeug zu größerer Verbreitung zu verhelfen bedurfte es eines Technologiesprungs in der Speichertechnik und wohl auch der Einsicht, dass der Straßenverkehr nicht länger der CO2-Emittent Nummer zwei nach der Energieerzeugung ist. Diesen Technologieanschub ging weit über die Möglichkeiten eines Vereins hinaus. Trotzdem ist der Verein der Überzeugung, dass die Zukunft des Autos im Elektroantrieb liegt.

Erneuerbare Energien
Neuer Schwerpunkt wurde nun die Förderung der Erneuerbaren Energien. Auf Vereinsinitiative geht die Zusage der Stadtwerke Heindenheim AG zurück, den Strom aus Fotovoltaikanlagen über zehn Jahre hinweg in Höhe von 2.- DM pro Kilowattstunde zu vergüten.

Die “Heidenheimer Solartage” wurden '93, '96 und '98 vom Verein organisiert und durchgeführt. Die Einnahmen verhalfen sowohl dem Werkgymnasium als auch der Adalbert-Stifter Realschule zu Fotovoltaikanlagen.

Im Januar 2000 schließlich wurde die erste Bürgerbeteiligungs-­Fotovoltaikanlage im Kompostwerk (BBFA Kompostwerk) in Betrieb genommen. Im Frühjahr 2002 konnte diese von 30 auf 50,6 kWp erweitert werden. 2005 entstand die BBFA-Voithschule.

Vorträge
Seit Ende der 90-er Jahre organisierte der Verein zahlreiche Vorträge im Rahmen der Volkshochschule Heidenheim. Sie decken die Bereiche Bauen/Gebäudetechnik, Biomasse, Windkraft, ökologische Stadtstruktur, Wasserstofftechnik, Brennstoffzelle, alternative Treibstoffe, Pflanzenöl, Dünnschicht-Fotovoltaik, Gebäudeintegration von Fotovoltaikanlagen, Solarthermie, Hybridantrieb, Pumpspeichertechnik, Windrive (neue Voith-Getreiebetechnik für Windkraftanlagen), Druckluftspeicherkraftwerk, ökologische Gebäudesanierung, Sonnenhaus, Energiepass ab.

Für die Vorträge konnten zum Teil hochrangige Referenten gewonnen werden. So zählen z.B. Dr. Franz Alt (SWR-Jounalist), Dr. Hermann Scheer (SPD), Dr. Bernd Calminus von der EnBW und Dr. Andreas Basteck von Voith Turbo Crailsheim zu den herausragenden Rednern.

Daneben gab es Vorträge, die sich mit allgemein politisch-wirtschaftlichen Themen beschäftigten wie Dr. Jürgen Grahls Vortrag zur "Schieflage der Produktionsfaktoren Arbeit und Energie als Ursache der gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Probleme", oder sein Vortrag zu Abschätzung, ob die Vergütung für Erneuerbare Energien nach dem EEG eine stärkere Degression erfahren sollen als bisher. Wertvolle Denkanstöße lieferte auch der Vortrag von Vereinsvorstand Uli Rink zum Potenzial der erneuerbaren Energien in der Region.

So alt die Themen sind - Immer noch regen Zuspruch erhalten Vorträge zu Fotovoltaik und Solarthermik.

 


Das City-el ab 1991


Der Selbst (um)bau, "Lektrix", Vereinsfahrzeug


Montage der Fotovoltaikanlage am Werkgymnasium 1996 aus den Einnahmen der Solartage


Die BBFA Kompostwerk im Jahr 2000